Die Bedeutung der Innbrücke und des Verkehrs für Hall in Tirol

Wirtschaftlich gesehen war Hall bis ins 19. Jh. bedeutender als Innsbruck. Doch durch die Wahl Innsbrucks als Regierungssitz im Jahre 1420 durch Herzog Friedrich IV. mit der leeren Tasche wurde Innsbruck politisches Zentrum Tirols. Dass Hall sehr wichtig war, kann man schon daran sehen, dass die Grundfläche der Haller Altstadt doppelt so groß wie jene der Innsbrucker Altstadt ist. Die Hauptstraße durch das Inntal führte lange Zeit von Innsbruck über die Dörfer Mühlau, Arzl, Rum, Thaur (gerne bezeichnet als MARTHA-Dörfer) nach Hall, dort durch die Salvatorgasse und den Langen Graben bis zum Oberen Stadtplatz, dann weiter durch die Schlossergasse und das ehemalige Milsertor in Richtung Osten. Erst seit 1770 verläuft die Straße im Talboden durch den Unteren Stadtplatz. Vom Brennerpass führte der Verlauf entlang der alten Römerstraße über Matrei, Patsch, Lans, Aldrans, Ampass und weiter über die Innbrücke in die Stadt. Da Hall das westliche Ende der Inschifffahrt darstellte, konnten hier am Inn Güter aus Italien, der Schweiz und Südwestdeutschland auf Schiffe verladen und weitertransportiert werden. Auch innaufwärts wurden Waren transportiert. Die Innbrücke befand sich bis 1972 an der Stelle des heutigen Fußgängerstegs, der 1979 gebaut wurde, und war durch das Münzertor zu erreichen. Die jetzige breite Straßenbrücke westlich des Münzerturms, die auch zur Autobahn führt entstand erst 1971/72. Mit der Stadterhebung 1303 erhielt die Stadt auch bestimmte Privilegien, was einen Konflikt mit Innsbruck hervorrief. Im Innsbrucker Stadtrecht (zwischen 1187 und 1204) war festgelegt, dass im gesamten Bereich zwischen der Melach (fließt aus dem Sellraintal bei Kematen in den Inn) und des Zillers aus dem Zillertal ausschließlich Innsbruck das Recht der marktmäßigen Warenniederlage bzw. Feilbietung zukomme. Wegen der enormen wirtschaftlichen Bedeutung von Hall geriet Innsbruck ins Hintertreffen. Hall erhielt im Rahmen der Stadtrechtsverleihung dieselben Rechte wie Innsbruck.
Hall in Tirol
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Die Bedeutung

der Innbrücke

und des

Verkehrs für

Hall in Tirol

Wirtschaftlich gesehen war Hall bis ins 19. Jh. bedeutender als Innsbruck. Doch durch die Wahl Innsbrucks als Regierungssitz im Jahre 1420 durch Herzog Friedrich IV. mit der leeren Tasche wurde Innsbruck politisches Zentrum Tirols. Dass Hall sehr wichtig war, kann man schon daran sehen, dass die Grundfläche der Haller Altstadt doppelt so groß wie jene der Innsbrucker Altstadt ist. Die Hauptstraße durch das Inntal führte lange Zeit von Innsbruck über die Dörfer Mühlau, Arzl, Rum, Thaur (gerne bezeichnet als MARTHA-Dörfer) nach Hall, dort durch die Salvatorgasse und den Langen Graben bis zum Oberen Stadtplatz, dann weiter durch die Schlossergasse und das ehemalige Milsertor in Richtung Osten. Erst seit 1770 verläuft die Straße im Talboden durch den Unteren Stadtplatz. Vom Brennerpass führte der Verlauf entlang der alten Römerstraße über Matrei, Patsch, Lans, Aldrans, Ampass und weiter über die Innbrücke in die Stadt. Da Hall das westliche Ende der Inschifffahrt darstellte, konnten hier am Inn Güter aus Italien, der Schweiz und Südwestdeutschland auf Schiffe verladen und weitertransportiert werden. Auch innaufwärts wurden Waren transportiert. Die Innbrücke befand sich bis 1972 an der Stelle des heutigen Fußgängerstegs, der 1979 gebaut wurde, und war durch das Münzertor zu erreichen. Die jetzige breite Straßenbrücke westlich des Münzerturms, die auch zur Autobahn führt entstand erst 1971/72. Mit der Stadterhebung 1303 erhielt die Stadt auch bestimmte Privilegien, was einen Konflikt mit Innsbruck hervorrief. Im Innsbrucker Stadtrecht (zwischen 1187 und 1204) war festgelegt, dass im gesamten Bereich zwischen der Melach (fließt aus dem Sellraintal bei Kematen in den Inn) und des Zillers aus dem Zillertal ausschließlich Innsbruck das Recht der marktmäßigen Warenniederlage bzw. Feilbietung zukomme. Wegen der enormen wirtschaftlichen Bedeutung von Hall geriet Innsbruck ins Hintertreffen. Hall erhielt im Rahmen der Stadtrechtsverleihung dieselben Rechte wie Innsbruck.
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