Altstadterhaltung und Altstadterneuerung

Hall bildet mit über 300 Gebäuden die größte historisch gewachsene Altstadt Tirols. Trotz zahlreicher Veränderungen in späteren Zeiten ist Hall eine gotische Stadt geblieben. Gerade im 20. Jh. wurden Teile der Stadt vernachlässigt, bedingt auch durch die beiden Weltkriege und die daraus resultierende wirtschaftliche Not. Die Altstadt wurde unattraktiv, was eine starke Abwanderung zur Folge hatte. Fast nur mehr ältere und sozial benachteiligte Personen blieben dort. Die leerstehenden Substandardwohnungen wurden zu einem Großteil von Gastarbeiterfamilien übernommen, die kaum etwas zur Erhaltung investierten. Wegen der herrschenden Mietzinsregelungen fanden die Hauseigentümer wenig Anreiz zu Restaurierungen. Zahlreiche Häuser verfielen mehr und mehr, die Wohnqualität der Innenstadt sank. Das bedingte auch einen Rückgang bei Geschäften und Betrieben. Positiv dabei ist, dass der Baukern kaum angetastet wurde und so erhalben blieb. In den 1970er Jahren begann die Stadt mit einem groß angelegten Sanierungskonzept. Bei der Generalsanierung eines Altstadthauses sind vor allem vier Problembereiche zu nennen: Technik (Statik) Denkmalpflege, Finanzielle Aspekte Soziale Aspekte Staatliche Förderung war gesichert. 1977 wurde der gesamte Bereich der Altstadt zur Fußgängerzone erklärt. Die Stadtgemeinde bemühte sich sehr um Vermeidung von Härtefällen. Zahlreiche Hauseigentümer konnten zu Sanierungen bewegt werden. Ein wichtiger Aspekt im Rahmen der Altstadtsanierung ist auch die Fassadenerneuerung. Manche Häuser wurden großteils entkernt und innen neu gestaltet, meist blieben nur die Außenmauern erhalten. Bei vielen Häusern hat man bisher erreicht, dass die Wohnungen den modernen Anforderungen entsprechen und das Wohnen in der Altstadt wieder attraktiv ist. In dieser Beziehung nimmt Hall eine Vorbildfunktion ein. Die Altstadt ist wieder beliebt, was sich auch in der Ansiedlung von Geschäften und Gastbetrieben zeigt. .
Hall in Tirol
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Hall bildet mit über 300 Gebäuden die größte historisch gewachsene Altstadt Tirols. Trotz zahlreicher Veränderungen in späteren Zeiten ist Hall eine gotische Stadt geblieben. Gerade im 20. Jh. wurden Teile der Stadt vernachlässigt, bedingt auch durch die beiden Weltkriege und die daraus resultierende wirtschaftliche Not. Die Altstadt wurde unattraktiv, was eine starke Abwanderung zur Folge hatte. Fast nur mehr ältere und sozial benachteiligte Personen blieben dort. Die leerstehenden Substandardwohnungen wurden zu einem Großteil von Gastarbeiterfamilien übernommen, die kaum etwas zur Erhaltung investierten. Wegen der herrschenden Mietzinsregelungen fanden die Hauseigentümer wenig Anreiz zu Restaurierungen. Zahlreiche Häuser verfielen mehr und mehr, die Wohnqualität der Innenstadt sank. Das bedingte auch einen Rückgang bei Geschäften und Betrieben. Positiv dabei ist, dass der Baukern kaum angetastet wurde und so erhalben blieb. In den 1970er Jahren begann die Stadt mit einem groß angelegten Sanierungskonzept. Bei der Generalsanierung eines Altstadthauses sind vor allem vier Problembereiche zu nennen: Technik (Statik) Denkmalpflege, Finanzielle Aspekte Soziale Aspekte Staatliche Förderung war gesichert. 1977 wurde der gesamte Bereich der Altstadt zur Fußgängerzone erklärt. Die Stadtgemeinde bemühte sich sehr um Vermeidung von Härtefällen. Zahlreiche Hauseigentümer konnten zu Sanierungen bewegt werden. Ein wichtiger Aspekt im Rahmen der Altstadtsanierung ist auch die Fassadenerneuerung. Manche Häuser wurden großteils entkernt und innen neu gestaltet, meist blieben nur die Außenmauern erhalten. Bei vielen Häusern hat man bisher erreicht, dass die Wohnungen den modernen Anforderungen entsprechen und das Wohnen in der Altstadt wieder attraktiv ist. In dieser Beziehung nimmt Hall eine Vorbildfunktion ein. Die Altstadt ist wieder beliebt, was sich auch in der Ansiedlung von Geschäften und Gastbetrieben zeigt. .
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